Mittwoch, 23. April 2008

Welcome to the Steve Binetti Blog


Zum 20. Jahrestag der Ibsenfestspiele in Oslo eröffnet Sebastian Hartmann diese mit seinem Stück "Ibsenmaschine". Steve Binetti schreibt dazu den Soundtrack. Parallel läuft im Leipziger Centraltheater das Stück "Paris, Texas" von Hartmann. Bestandteil des Stücks ist ein kleines Steve Binetti Konzert mit Steve Binetti selbst und Hauptdarstellerin Heike Makatsch.

Video "Ibsenmaschine": Kjersti Botn Sandal singt Steve Binetti

































Driving Alone

Der spirlige Underdog schaut fest mit seinem smarten Silberblick in meine Augen, zieht langsam lächelnd an seiner Zigarette. Das war 1984 nach einem HardPop Konzert. Während ein gruftiger Sänger Erich-Kästner-Lyrics performte, stand Steve Binetti, scheinbar unbeteiligt, am linken Rand der Bühne und bestimmte mit seiner Gitarre das Geschehen.

Das nächste mal sehe ich ihn zu einer Vernissage der Fotografin Gundula Schulze mit seinem Bandprojekt BRONX. Dann immer und immer wieder. Es hat mich nicht losgelassen. Steve Binetti ist ein intellektueller Rocker. Ein FreeJazzPunk. Ich sah ihn am linken Rand vom Tacheles-Theatersaal, am linken Rand der Bühne im Palast der Republik, am linken Rand der Volksbühne, dort spielte er seine Soundtracks zu den Inszenierungen des derzeit größten deutschen Theatermachers. 1994 eröffnet er ein Straßenkonzert von Joe Strummer und den Pouges in Berlin-Mitte. Er tourt mit Castorfs Theater-Wanderzirkus durch Europa und Südamerika.

Wer einmal von seinen Songs in Bann gesogen wurde, den lassen sie nicht mehr los. Ich erwische mich dabei, wie ich versuche unter der Dusche seine Songs nachzupfeifen. Es gelingt nicht ganz. Ich versuche die Songs aus dem Kopf zu bekommen. Am Ende lege ich die CD doch wieder ein. Was ist es, dass ich diese Musik immer wieder höre?

Nur wenige Künstler in Deutschland verstehen es, sich ständig selbst zu inszenieren. Steve Binetti umgibt der warme Glamour seiner skurrilen Selbstdarstellung. Er zählt nicht nur zu den begabtesten Gitarristen dieser Zeit, sondern ist eine Underdog-Stilikone der Berliner Undergroundszene seit den 80ern. Er lebt als Maler und Komponist, arbeitet mit Film- und Theatermachern. Mit seiner Gitarre fühlt er sich durch eine Welt zwischen Musikstücken des 18. Jahrhunderts, Hendrix, Blues und freier Musik.

Wir machen 1992 ein Interview für ein bekanntes Musikmagazin und sitzen in einem zweistöckigen China-Restaurant in der Mitte Berlins am Hackeschen Markt. "Lässig" wäre falsch, "Können" ist das richtige Wort. Der Einzelgänger hat unzählige Musikprojekte mit mehr oder weniger bekannten Musikern aus den verschiedensten Genres hinter sich gebracht und sieht sich ganz experimentierfreudig für vieles offen.

Seit er 14 Jahre alt ist, geht er ausschliesslich mit seiner Gitarre in der Hand durch die Welt. Steve Binetti ist Vollblutmusiker, kein profilneurotischer nine-to-fiver der auf Selbstdarstellungstripp eine Combo frühabentlich an eine Beatmungsmaschine anschliessen muß, auf der Flucht vor Mutti. Oder noch schlimmer: Flucht vor sich selbst. Nein. Steve Binetti wohnt in seiner Atelierwohnung malt und komponiert. Er singt seine Texte, spielt Gitarre und stampft mit dem Fuß. Steve Binetti ist kein Melancholiker oder Romantiker. Er ist bei sich selbst. Er hört mir zu, wenn ich rede. Ruhig, immer ein leichtes Lächeln auf den Lippen, so antwortet er überlegt und dreht sich eine kleine Zigarette. Steve geht durch verschiedenen Welten, aber ist kein Chamäleon. Sein Gitarrensound bleibt unverwechselbar, ob er ein Renaissance-Sonett, Hard-Rock oder Freie Musik spielt. Und wahrscheinlich ist es so, das jedes seiner Stücke etwas von all diesen Dingen in sich trägt.

Wenn Steve Binetti über sein eigenes Spiel redet, spricht er von "musizieren". Er spricht von der faszinierenden Theateratmosphäre und wie er bei 900 Besuchern auf der Bühne eine Stecknadel fallen hören kann, bevor er seine erste Seite berührt. Steve Binetti spielt für Zuhörer und nicht für Konsumenten und damit bleibt er ein echter Musiker.

Zum honorarfreien Abdruck freigegeben
auch auszugsweise und im redaktionellen Zusammenhang
mit der Erwähnung der CD "Driving Alone".

EMEC

"Thicket" - "Im Dickicht der Städte"




"Thicket" 2005-2007               
theatre live-soundtrack, produced by Steve Binetti, directed by Frank Castorf
Berlin, Volksbühne / Paris, Bobigny
"Im Dickicht der Städte" ist ein Theaterstück von Berthold Brecht. In der Volksbühnen-Inszenierung wird die Geschichte um den malayischen Holzhändler Shlink, der mit seinen dubiosen Geschäften die gesamte Familie des Unterschichtvertreters George Garga in den Untergang reißt. Steve Binetti ist wieder einmal in Castorf Trash-Theater für die musikalische Untermalung zuständig.


Die Tournee - São Paulo, Santos, Salvador, Guaramiranga, Fortaleza, Brasília - wird kofinanziert vom Brasilianischen Kulturministerium (Copa da Cultura), vom Sesc São Paulo, dem Goethe-Institut sowie den örtlichen brasilianischen Kooperationspartnern, gefördert mit Sondermitteln des Auswärtigen Amts. 2006 im Programm der Akademie Musiktheater Heute der Deutsche Bank Stiftung. Es folgen Gastspiele in Frankreich.



With Rosalind Baffoe-Neef, Herbert Fritsch,

Hendrik Arnst, Volker Spengler, Marc Hosemann, Astrid Meyerfeldt, Irina Kastrinidis, Milan Peschel, Jeanette Spassova, Joachim Tomaschewsky and Steve Binetti

The Future Days




















THE FUTURE DAYS

„steal away and pray“



Steve Binetti – vocals, guitar

Lexa Schäfer – bass

Steven Garling – keomadrums



Steven Garling und Steve Binetti, der Trommler und der Gitarrist, spielen seit langem zusammen. Anfang der 90er gründeten sie das Projekt Le Bateau Ivre. Daraus wurde im Jahr 2000 die Band The Future Days. In der Zwischenzeit arbeiteten beide solistisch, verloren sich aber nicht aus den Augen. Binetti wurde als Komponist und Theatermusiker in Castorfs Volksbühne berühmt. Garling frönte seiner Leidenschaft für den Stummfilm, organisierte Festivals und machte zusammen mit seinen Musikern die Begleitung vieler Filme zu musikalischen Sternstunden. Zu der Band The Future Days gehört auch der Bassist Lexa Schäfer, der viele Jahre mit Bands wie Bobo in White Wooden Houses oder mit Stern Meissen arbeitete. Gemeinsam traten sie als mit dem Fritz-Lang-Klassiker „Metropolis“ auf. Dann wiederum ließen sie einen Tonfilm verstummen, um ihn akustisch wiederzubeleben – so geschehen mit dem Science-Fiction-Film „La Planet Sauvage“ von Rene Laloux. 

Im Konzert ist anderes zu hören. The Future Days machen ihre eigene Musik. Es ist Rock ’n Roll. Aber nicht jener der frühen 70er, sondern der von heute, denn Binetti komponierte viele neue Songs, und gemeinsam gelangten sie zu einer dynamisch differenzierten Musikalität, im Sinne einer fein strukturierten Komposition in welchem sich jeder von der Musiker authentisch verwirklichen und auf den anderen achten kann. Das Repertoire knüpft zum Teil an die Soundtracks aus Volksbühnenzeiten an, jedoch finden auch alte und neue englische und amerikanische Lieder Berücksichtigung. Binetti sagt selbst über seine Arbeit: „Hauptsächlich versuche ich, meine psychische Gegebenheiten in Musik & Poesie zu übertragen, was sich in den vielen neuen Stücken ausdrückt. Wir suchten und haben etwas zurückgewonnen: musikalische und menschliche Nähe“. Die eigenen Kompositionen sind zart, unaufdringlich, optimistisch und einfach. 


Wenn der Sound künftiger Tage so klingt – die Füße fest auf dem Boden und im Ohr das Heute – dann kann sie gerne kommen, die Zukunft!



 Jimi ging zum Regenbogen

Er kling wie Jimi Hendrix: Steve Binetti ist Berlins Gittarengott Es gab eine Zeit, da kam keine Volksbühnen-Inszenierung ohne ihn aus. Steve Binetti stand mit seiner E-Gitarre lässig in der Dekoration der Castorf-Hysterie he-rum und bretterte, was das Zeug hielt Das trug ihm den Ruf eines Ostzonen-Hendrix ein. Dann tauchte der Musiker ab, in andere Gefilde, wo sein Spiel rächt von kulturbeflissenen Theaterheinie missverstanden wurde Ob das gut war? Ein Rock'n'Roller wie Binetti verändert sich nicht er wird nur immer eigener. Seine Songs und seine Band "The Future Days" klingen wie das Grummeln einer Endmoräne.



Steven Garling und Steve Binetti, der Trommler und der Gitarrist, spielen seit langem zusammen. Anfang der 90er gründeten sie das Projekt "Le Bateau Ivre". Daraus wurde im Jahr 2000 die Band "The Future Days". In der Zwischenzeit arbeiteten beide solistisch, verloren sich aber nicht aus den Augen. Binetti wurde als Komponist und Theatermusiker in Castorfs Volksbühne berühmt. Garling frönte seiner Leidenschaft für den Stummfilm, organisierte Festivals und machte zusammen mit seinen Musikern die Begleitung vieler Filme zu musikalischen Sternstunden. Zu der Band "The Future Days" gehört auch der Bassist Lexa Schäfer, der viele Jahre mit Bands wie "Bobo in White Wooden Houses" oder mit "Stern Meissen" arbeitete. Gemeinsam traten sie als mit dem Fritz-Lang-Klassiker "Metropolis" auf. Dann wiederum ließen sie einen Tonfilm verstummen, um ihn akustisch wiederzubeleben - so geschehen mit dem Science-Fiction-Film "La Planet Sauvage" von Rene Laloux.


Im Konzert ist anderes zu hören. The Future Days machen ihre eigene Musik. Es ist Rock ’n Roll. Aber nicht jener der frühen 70er, sondern der von heute, denn Binetti komponierte viele neue Songs, und gemeinsam gelangten sie zu einer dynamisch differenzierten Musikalität, im Sinne einer fein strukturierten Komposition in welchem sich jeder von der Musiker authentisch verwirklichen und auf den anderen achten kann. Das Repertoire knüpft zum Teil an die Soundtracks aus Volksbühnenzeiten an, jedoch finden auch alte und neue englische und amerikanische Lieder Berücksichtigung. Binetti sagt selbst über seine Arbeit: "Hauptsächlich versuche ich, meine psychische Gegebenheiten in Musik & Poesie zu übertragen, was sich in den vielen neuen Stücken ausdrückt. Wir suchten und haben etwas zurückgewonnen: musikalische und menschliche Nähe".


Die eigenen Kompositionen sind zart, unaufdringlich, optimistisch und einfach. Wenn der Sound künftiger Tage so klingt - die Füße fest auf dem Boden und im Ohr das Heute - dann kann sie gerne kommen, die Zukunft!

IN DER STUNDE DES LUCHSES

GASTSPIEL OCHSENBÜHNE
"IN DER STUNDE DES LUCHSES" / Per Olov Enquist
 
P: 16. Oktober 1992
R: Matthias Hering
D: Nicole Horny, Susanne Peter, Sigurd Bemme und Steve Binetti (Gitarre)

The Wild Planet - Der wilde Planet




























„La planete sauvage“, französisch-tschechoslowakischer Animationsfilm, Metapher für die Unterdrückung der CSSR durch die Sowjets. 1973 bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes ausgezeichnet.

www.coastnet.com/~lwr/Fcourt/FanPlan.htm

Regie: Rene Laloux 

Buch: Roland Topor, Rene Laloux (basierend auf dem Roman "The Savage Planet" von Stefan Wul) 

Grafikdesign: Roland Topor 

Zeichnungen: Joseph Kabrt, Joseph Vania

Live-Soundtrack: Steven Garling,  Steve Binetti, Lexa Schäfer

Freitag, 18. April 2008

Fruen fra Havet








Steve Binetti - Fruen Fra Havet

Frau vom Meer - Die Musik zum Stück


Seite 1

Lighthouse Girl
Thru The Jasper National Park
Senot's Gnillor Tango
Blue Moon
One Whirlwind Dream
Marsh


Seite 2

Down By The Cliffs
The Magnificent Maple
One Yearning Song
Freedom Of The Seas


(P) 1993 STEVE BINETTI / VOLKSBÜHNE , STEREO

Platte M / Cover VG

directed by Frank Castorf

theatre live-soundtrack produced by Steve Binetti

Berlin, Volksbühne / Stockholm / Prag / Denmark

With: Corinna Harvouch, Katrin Angerer, Janette Spasowa, Astrid Meyerfeld, Isabell Parkinson, Henry Hübchen, Herbert Fritsch, Milan Peschel, Bernhard Schütz, Bodo Krämer, Magne Hovard Brekke, Bruno Cathomas and Steve Binetti

Delphium & Cynosure



Steve Binetti, Delphinium And Cynosure

Audio CD

Disk ID: 1611720

Disk length: 49m 33s (12 Tracks)

Tracks & Durations

1. Star, sadly flickerin3:38
2. Totem horse4:22
3. Delphinium and cynosure3:03
4. Gently spirited4:06
5. Castles made of sand4:42
6. Come on3:20
7. ...thing...4:48
8. Emerald moonbeams; approximately5:30
9. Let's go home2:49
10. Free; or 5th dimension4:47
11. May not be too late3:44
12. Off.. ! space-time, over.4:36

Label: ZONG (now BMG) - LABEL 1991 - Steve Binetti , Frank Neumeier, Klaus Selmke und Thomas Stern

Bobonella

Steve Binetti composed the song "Dadanella" for the Clockwork Orange Soundtrack while involved with the singer of the band "Bobo and the White Wooden Houses." She was studying music at the time in Weimar, where Rammstein's manager Emanuel Fialik was also studying.

Donnerstag, 17. April 2008

Flake

Frank Schäfer

Frank Schäfer is one of Berlin's most famous alternative hair stylists. His father was the german actor Gerd E. Schäfer.



Jens Hausmann





















The painter Jens Hausmann lived and worked in the same atelier in Wörtherstraße, Prenzlauer Berg as Steve Binetti, who at the time was also a painter.

Moritz Götze





























Moritz Götze is a painter from the german town halle.

Volksbühne


The Volksbühne is located in Berlin's city center Mitte on Rosa-Luxemburg-Platz (Rosa Luxemburg Square) in what was the GDR's capital.
The Volksbühne was built during the years 1913 to 1914 and was designed by Oskar Kaufmann, with integrated sculpture by Franz Metzner. It has its origin in an organization known as the "Freie Volksbühne" ("Free People's Theater") which sketched out the vision for a theater "of the people" in 1892. The goal of the organization was to promote the social-realist plays of the day at prices accessible to the common worker. The original slogan inscribed on the edifice was "Die Kunst dem Volke" ("Art to the people"). During World War II, the theatre was reduced to rubble like much of the rest of Berlin. From 1950 to 1954, the theatre was rebuilt according to the design of architect Hans Richter.
Directed by Frank Castorf since 1992, the theater was named the most exciting stage in Germany („aufregendste Bühne Deutschlands“), attracting much press attention and esatblishing a reputation as one of the most provocative and experimental major theaters in contemporary Germany.

Steven Garling

Steven Garling und Steve Binetti, der Trommler und der Gitarrist, spielen seit langem zusammen. Anfang der 90er gründeten sie das Projekt "Le Bateau Ivre". Daraus wurde im Jahr 2000 die Band "The Future Days". In der Zwischenzeit arbeiteten beide solistisch, verloren sich aber nicht aus den Augen. Binetti wurde als Komponist und Theatermusiker in Castorfs Volksbühne berühmt. Garling frönte seiner Leidenschaft für den Stummfilm, organisierte Festivals und machte zusammen mit seinen Musikern die Begleitung vieler Filme zu musikalischen Sternstunden. Zu der Band "The Future Days" gehört auch der Bassist Lexa Schäfer, der viele Jahre mit Bands wie "Bobo in White Wooden Houses" oder mit "Stern Meissen" arbeitete. Gemeinsam traten sie als mit dem Fritz-Lang-Klassiker "Metropolis" auf. Dann wiederum ließen sie einen Tonfilm verstummen, um ihn akustisch wiederzubeleben - so geschehen mit dem Science-Fiction-Film "La Planet Sauvage" von Rene Laloux.

Santa Clan

Aljoscha Rompe (Vocals), Christoph Zimmermann (Bass), Reiner Morgenroth (der Morgenstern/ in extremo) BuzzDee Bauer. Flake (Rammstein), Paul Landers (Rammstein), „Wilki“ Wilkendorf (Gitarre), Steve Binetti (Gitarre)

New Affaire

The Multimedia-Theater was one of the best shows of East-Berlin-Underground-Artists.  www.new-affaire.com

AG MAUERSTEIN

AG MAUERSTEIN was an illegal gallery in East Berlin founded by Joerg Deloch. After every exhibition, all the artworks would be destroyed. 





Schoenhauser Alle 5


Steve Binetti lived for several years in a squat in Schönhauser Allee 5.  In 1989, Feeling B bandleader Aljoscha Rompe occupied the Schoenhauser Allee 5  apartment building with some friends in the Berlin neighborhood Prenzlauer Berg. The house evolved into a living and work space for many musicians, painters, filmmakers and other artists in East-Berlin. They founded an association for the arts and called it "wydoks". They broadcast the pirate-radio channel "radio P" from the roofs of Berlin and were hunted by the police. In the early nineties, wydoks competed in the local elections as a political party and received 2890 votes.
www.wydoks.com

Clockwork Orange Soundtrack

1992-1995 “Clockwork Orange” directed by Frank Castorf
theatre live-soundtrack produced by Steve Binetti
Berlin, Volksbühne

With: Herbert Fritsch, Torsten Ranft, Peter-Rene Lüdicke, Lucas Langhoff, Lajos Talamonti, Robert Hunger-Bühler, Anett Kruschke, Silvia Rieger and Steve Binetti

Steve Binetti composed the theater soundtrack
for Frank Castorfs "Clockwork Orange" Matthias Hering (1. photo), Literat, Author, Regisseur, Producer and Boheme produced 1992 the "Original Steve Binetti Clockwork Orange Soundtrack" in a triangular cd-cover (2. photo). Designed by the artist Schwarwel (3. photo)

Mittwoch, 16. April 2008

BILDbeSCHREIbung (Heiner Müller)




Premiere: 18. November 2003, sophiensaele Berlin

Mit: Yvonne Koy, Uwe Schmieder, Antje Görner, Dieter Kölsch, Lydia Starkulla u.a.

Regie: Susanne Truckenbrodt
Bühne: Thilo Albers
Musik: Steve Binetti
Dramaturgie: Peggy Mädler
Lichtdesign: Henning Streck
Video: Bianca Schemel

Susanne Truckenbrodt`s künstlerische Arbeit ist geprägt von der engen Verflechtung theatraler, musikalischer und tänzerischer Grundprinzipien. Wie schon in ihrem Soloabend „B(u)y me“ treffen auch in „Bildbeschreibung“ verschiedene eigenwillige und ungebundene künstlerische Kraftfelder aufeinander. Die Inszenierung begibt sich in der Zusammenführung von Schauspielern, Technikern und Statisten aus prägnanten Lebenssituationen an die Grenzen von Theater, Realität und Pappkulisse. Gemeinsam wird die Erträglichkeit von persönlichen und geschichtlichen Wiederholungsschleifen und die Chance auf Erfahrung und Veränderung im ewig gleichen Ablauf der Dinge befragt.

Truckenbrodt.Produktion in Koproduktion mit sophiensaele Berlin und Schloß Bröllin

Gefördert durch die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Berlin, den Fonds Darstellende Künste, die Stiftung Kulturfonds und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg Vorpommerns