Mittwoch, 23. April 2008

Welcome to the Steve Binetti Blog


Zum 20. Jahrestag der Ibsenfestspiele in Oslo eröffnet Sebastian Hartmann diese mit seinem Stück "Ibsenmaschine". Steve Binetti schreibt dazu den Soundtrack. Parallel läuft im Leipziger Centraltheater das Stück "Paris, Texas" von Hartmann. Bestandteil des Stücks ist ein kleines Steve Binetti Konzert mit Steve Binetti selbst und Hauptdarstellerin Heike Makatsch.

Video "Ibsenmaschine": Kjersti Botn Sandal singt Steve Binetti

































Driving Alone

Der spirlige Underdog schaut fest mit seinem smarten Silberblick in meine Augen, zieht langsam lächelnd an seiner Zigarette. Das war 1984 nach einem HardPop Konzert. Während ein gruftiger Sänger Erich-Kästner-Lyrics performte, stand Steve Binetti, scheinbar unbeteiligt, am linken Rand der Bühne und bestimmte mit seiner Gitarre das Geschehen.

Das nächste mal sehe ich ihn zu einer Vernissage der Fotografin Gundula Schulze mit seinem Bandprojekt BRONX. Dann immer und immer wieder. Es hat mich nicht losgelassen. Steve Binetti ist ein intellektueller Rocker. Ein FreeJazzPunk. Ich sah ihn am linken Rand vom Tacheles-Theatersaal, am linken Rand der Bühne im Palast der Republik, am linken Rand der Volksbühne, dort spielte er seine Soundtracks zu den Inszenierungen des derzeit größten deutschen Theatermachers. 1994 eröffnet er ein Straßenkonzert von Joe Strummer und den Pouges in Berlin-Mitte. Er tourt mit Castorfs Theater-Wanderzirkus durch Europa und Südamerika.

Wer einmal von seinen Songs in Bann gesogen wurde, den lassen sie nicht mehr los. Ich erwische mich dabei, wie ich versuche unter der Dusche seine Songs nachzupfeifen. Es gelingt nicht ganz. Ich versuche die Songs aus dem Kopf zu bekommen. Am Ende lege ich die CD doch wieder ein. Was ist es, dass ich diese Musik immer wieder höre?

Nur wenige Künstler in Deutschland verstehen es, sich ständig selbst zu inszenieren. Steve Binetti umgibt der warme Glamour seiner skurrilen Selbstdarstellung. Er zählt nicht nur zu den begabtesten Gitarristen dieser Zeit, sondern ist eine Underdog-Stilikone der Berliner Undergroundszene seit den 80ern. Er lebt als Maler und Komponist, arbeitet mit Film- und Theatermachern. Mit seiner Gitarre fühlt er sich durch eine Welt zwischen Musikstücken des 18. Jahrhunderts, Hendrix, Blues und freier Musik.

Wir machen 1992 ein Interview für ein bekanntes Musikmagazin und sitzen in einem zweistöckigen China-Restaurant in der Mitte Berlins am Hackeschen Markt. "Lässig" wäre falsch, "Können" ist das richtige Wort. Der Einzelgänger hat unzählige Musikprojekte mit mehr oder weniger bekannten Musikern aus den verschiedensten Genres hinter sich gebracht und sieht sich ganz experimentierfreudig für vieles offen.

Seit er 14 Jahre alt ist, geht er ausschliesslich mit seiner Gitarre in der Hand durch die Welt. Steve Binetti ist Vollblutmusiker, kein profilneurotischer nine-to-fiver der auf Selbstdarstellungstripp eine Combo frühabentlich an eine Beatmungsmaschine anschliessen muß, auf der Flucht vor Mutti. Oder noch schlimmer: Flucht vor sich selbst. Nein. Steve Binetti wohnt in seiner Atelierwohnung malt und komponiert. Er singt seine Texte, spielt Gitarre und stampft mit dem Fuß. Steve Binetti ist kein Melancholiker oder Romantiker. Er ist bei sich selbst. Er hört mir zu, wenn ich rede. Ruhig, immer ein leichtes Lächeln auf den Lippen, so antwortet er überlegt und dreht sich eine kleine Zigarette. Steve geht durch verschiedenen Welten, aber ist kein Chamäleon. Sein Gitarrensound bleibt unverwechselbar, ob er ein Renaissance-Sonett, Hard-Rock oder Freie Musik spielt. Und wahrscheinlich ist es so, das jedes seiner Stücke etwas von all diesen Dingen in sich trägt.

Wenn Steve Binetti über sein eigenes Spiel redet, spricht er von "musizieren". Er spricht von der faszinierenden Theateratmosphäre und wie er bei 900 Besuchern auf der Bühne eine Stecknadel fallen hören kann, bevor er seine erste Seite berührt. Steve Binetti spielt für Zuhörer und nicht für Konsumenten und damit bleibt er ein echter Musiker.

Zum honorarfreien Abdruck freigegeben
auch auszugsweise und im redaktionellen Zusammenhang
mit der Erwähnung der CD "Driving Alone".

EMEC

"Thicket" - "Im Dickicht der Städte"




"Thicket" 2005-2007               
theatre live-soundtrack, produced by Steve Binetti, directed by Frank Castorf
Berlin, Volksbühne / Paris, Bobigny
"Im Dickicht der Städte" ist ein Theaterstück von Berthold Brecht. In der Volksbühnen-Inszenierung wird die Geschichte um den malayischen Holzhändler Shlink, der mit seinen dubiosen Geschäften die gesamte Familie des Unterschichtvertreters George Garga in den Untergang reißt. Steve Binetti ist wieder einmal in Castorf Trash-Theater für die musikalische Untermalung zuständig.


Die Tournee - São Paulo, Santos, Salvador, Guaramiranga, Fortaleza, Brasília - wird kofinanziert vom Brasilianischen Kulturministerium (Copa da Cultura), vom Sesc São Paulo, dem Goethe-Institut sowie den örtlichen brasilianischen Kooperationspartnern, gefördert mit Sondermitteln des Auswärtigen Amts. 2006 im Programm der Akademie Musiktheater Heute der Deutsche Bank Stiftung. Es folgen Gastspiele in Frankreich.



With Rosalind Baffoe-Neef, Herbert Fritsch,

Hendrik Arnst, Volker Spengler, Marc Hosemann, Astrid Meyerfeldt, Irina Kastrinidis, Milan Peschel, Jeanette Spassova, Joachim Tomaschewsky and Steve Binetti

The Future Days




















THE FUTURE DAYS

„steal away and pray“



Steve Binetti – vocals, guitar

Lexa Schäfer – bass

Steven Garling – keomadrums



Steven Garling und Steve Binetti, der Trommler und der Gitarrist, spielen seit langem zusammen. Anfang der 90er gründeten sie das Projekt Le Bateau Ivre. Daraus wurde im Jahr 2000 die Band The Future Days. In der Zwischenzeit arbeiteten beide solistisch, verloren sich aber nicht aus den Augen. Binetti wurde als Komponist und Theatermusiker in Castorfs Volksbühne berühmt. Garling frönte seiner Leidenschaft für den Stummfilm, organisierte Festivals und machte zusammen mit seinen Musikern die Begleitung vieler Filme zu musikalischen Sternstunden. Zu der Band The Future Days gehört auch der Bassist Lexa Schäfer, der viele Jahre mit Bands wie Bobo in White Wooden Houses oder mit Stern Meissen arbeitete. Gemeinsam traten sie als mit dem Fritz-Lang-Klassiker „Metropolis“ auf. Dann wiederum ließen sie einen Tonfilm verstummen, um ihn akustisch wiederzubeleben – so geschehen mit dem Science-Fiction-Film „La Planet Sauvage“ von Rene Laloux. 

Im Konzert ist anderes zu hören. The Future Days machen ihre eigene Musik. Es ist Rock ’n Roll. Aber nicht jener der frühen 70er, sondern der von heute, denn Binetti komponierte viele neue Songs, und gemeinsam gelangten sie zu einer dynamisch differenzierten Musikalität, im Sinne einer fein strukturierten Komposition in welchem sich jeder von der Musiker authentisch verwirklichen und auf den anderen achten kann. Das Repertoire knüpft zum Teil an die Soundtracks aus Volksbühnenzeiten an, jedoch finden auch alte und neue englische und amerikanische Lieder Berücksichtigung. Binetti sagt selbst über seine Arbeit: „Hauptsächlich versuche ich, meine psychische Gegebenheiten in Musik & Poesie zu übertragen, was sich in den vielen neuen Stücken ausdrückt. Wir suchten und haben etwas zurückgewonnen: musikalische und menschliche Nähe“. Die eigenen Kompositionen sind zart, unaufdringlich, optimistisch und einfach. 


Wenn der Sound künftiger Tage so klingt – die Füße fest auf dem Boden und im Ohr das Heute – dann kann sie gerne kommen, die Zukunft!



 Jimi ging zum Regenbogen

Er kling wie Jimi Hendrix: Steve Binetti ist Berlins Gittarengott Es gab eine Zeit, da kam keine Volksbühnen-Inszenierung ohne ihn aus. Steve Binetti stand mit seiner E-Gitarre lässig in der Dekoration der Castorf-Hysterie he-rum und bretterte, was das Zeug hielt Das trug ihm den Ruf eines Ostzonen-Hendrix ein. Dann tauchte der Musiker ab, in andere Gefilde, wo sein Spiel rächt von kulturbeflissenen Theaterheinie missverstanden wurde Ob das gut war? Ein Rock'n'Roller wie Binetti verändert sich nicht er wird nur immer eigener. Seine Songs und seine Band "The Future Days" klingen wie das Grummeln einer Endmoräne.



Steven Garling und Steve Binetti, der Trommler und der Gitarrist, spielen seit langem zusammen. Anfang der 90er gründeten sie das Projekt "Le Bateau Ivre". Daraus wurde im Jahr 2000 die Band "The Future Days". In der Zwischenzeit arbeiteten beide solistisch, verloren sich aber nicht aus den Augen. Binetti wurde als Komponist und Theatermusiker in Castorfs Volksbühne berühmt. Garling frönte seiner Leidenschaft für den Stummfilm, organisierte Festivals und machte zusammen mit seinen Musikern die Begleitung vieler Filme zu musikalischen Sternstunden. Zu der Band "The Future Days" gehört auch der Bassist Lexa Schäfer, der viele Jahre mit Bands wie "Bobo in White Wooden Houses" oder mit "Stern Meissen" arbeitete. Gemeinsam traten sie als mit dem Fritz-Lang-Klassiker "Metropolis" auf. Dann wiederum ließen sie einen Tonfilm verstummen, um ihn akustisch wiederzubeleben - so geschehen mit dem Science-Fiction-Film "La Planet Sauvage" von Rene Laloux.


Im Konzert ist anderes zu hören. The Future Days machen ihre eigene Musik. Es ist Rock ’n Roll. Aber nicht jener der frühen 70er, sondern der von heute, denn Binetti komponierte viele neue Songs, und gemeinsam gelangten sie zu einer dynamisch differenzierten Musikalität, im Sinne einer fein strukturierten Komposition in welchem sich jeder von der Musiker authentisch verwirklichen und auf den anderen achten kann. Das Repertoire knüpft zum Teil an die Soundtracks aus Volksbühnenzeiten an, jedoch finden auch alte und neue englische und amerikanische Lieder Berücksichtigung. Binetti sagt selbst über seine Arbeit: "Hauptsächlich versuche ich, meine psychische Gegebenheiten in Musik & Poesie zu übertragen, was sich in den vielen neuen Stücken ausdrückt. Wir suchten und haben etwas zurückgewonnen: musikalische und menschliche Nähe".


Die eigenen Kompositionen sind zart, unaufdringlich, optimistisch und einfach. Wenn der Sound künftiger Tage so klingt - die Füße fest auf dem Boden und im Ohr das Heute - dann kann sie gerne kommen, die Zukunft!

IN DER STUNDE DES LUCHSES

GASTSPIEL OCHSENBÜHNE
"IN DER STUNDE DES LUCHSES" / Per Olov Enquist
 
P: 16. Oktober 1992
R: Matthias Hering
D: Nicole Horny, Susanne Peter, Sigurd Bemme und Steve Binetti (Gitarre)

The Wild Planet - Der wilde Planet




























„La planete sauvage“, französisch-tschechoslowakischer Animationsfilm, Metapher für die Unterdrückung der CSSR durch die Sowjets. 1973 bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes ausgezeichnet.

www.coastnet.com/~lwr/Fcourt/FanPlan.htm

Regie: Rene Laloux 

Buch: Roland Topor, Rene Laloux (basierend auf dem Roman "The Savage Planet" von Stefan Wul) 

Grafikdesign: Roland Topor 

Zeichnungen: Joseph Kabrt, Joseph Vania

Live-Soundtrack: Steven Garling,  Steve Binetti, Lexa Schäfer

Freitag, 18. April 2008

Fruen fra Havet








Steve Binetti - Fruen Fra Havet

Frau vom Meer - Die Musik zum Stück


Seite 1

Lighthouse Girl
Thru The Jasper National Park
Senot's Gnillor Tango
Blue Moon
One Whirlwind Dream
Marsh


Seite 2

Down By The Cliffs
The Magnificent Maple
One Yearning Song
Freedom Of The Seas


(P) 1993 STEVE BINETTI / VOLKSBÜHNE , STEREO

Platte M / Cover VG

directed by Frank Castorf

theatre live-soundtrack produced by Steve Binetti

Berlin, Volksbühne / Stockholm / Prag / Denmark

With: Corinna Harvouch, Katrin Angerer, Janette Spasowa, Astrid Meyerfeld, Isabell Parkinson, Henry Hübchen, Herbert Fritsch, Milan Peschel, Bernhard Schütz, Bodo Krämer, Magne Hovard Brekke, Bruno Cathomas and Steve Binetti

Delphium & Cynosure



Steve Binetti, Delphinium And Cynosure

Audio CD

Disk ID: 1611720

Disk length: 49m 33s (12 Tracks)

Tracks & Durations

1. Star, sadly flickerin3:38
2. Totem horse4:22
3. Delphinium and cynosure3:03
4. Gently spirited4:06
5. Castles made of sand4:42
6. Come on3:20
7. ...thing...4:48
8. Emerald moonbeams; approximately5:30
9. Let's go home2:49
10. Free; or 5th dimension4:47
11. May not be too late3:44
12. Off.. ! space-time, over.4:36

Label: ZONG (now BMG) - LABEL 1991 - Steve Binetti , Frank Neumeier, Klaus Selmke und Thomas Stern

Bobonella

Steve Binetti composed the song "Dadanella" for the Clockwork Orange Soundtrack while involved with the singer of the band "Bobo and the White Wooden Houses." She was studying music at the time in Weimar, where Rammstein's manager Emanuel Fialik was also studying.

Donnerstag, 17. April 2008

Flake

Frank Schäfer

Frank Schäfer is one of Berlin's most famous alternative hair stylists. His father was the german actor Gerd E. Schäfer.



Jens Hausmann





















The painter Jens Hausmann lived and worked in the same atelier in Wörtherstraße, Prenzlauer Berg as Steve Binetti, who at the time was also a painter.

Moritz Götze





























Moritz Götze is a painter from the german town halle.

Volksbühne


The Volksbühne is located in Berlin's city center Mitte on Rosa-Luxemburg-Platz (Rosa Luxemburg Square) in what was the GDR's capital.
The Volksbühne was built during the years 1913 to 1914 and was designed by Oskar Kaufmann, with integrated sculpture by Franz Metzner. It has its origin in an organization known as the "Freie Volksbühne" ("Free People's Theater") which sketched out the vision for a theater "of the people" in 1892. The goal of the organization was to promote the social-realist plays of the day at prices accessible to the common worker. The original slogan inscribed on the edifice was "Die Kunst dem Volke" ("Art to the people"). During World War II, the theatre was reduced to rubble like much of the rest of Berlin. From 1950 to 1954, the theatre was rebuilt according to the design of architect Hans Richter.
Directed by Frank Castorf since 1992, the theater was named the most exciting stage in Germany („aufregendste Bühne Deutschlands“), attracting much press attention and esatblishing a reputation as one of the most provocative and experimental major theaters in contemporary Germany.

Steven Garling

Steven Garling und Steve Binetti, der Trommler und der Gitarrist, spielen seit langem zusammen. Anfang der 90er gründeten sie das Projekt "Le Bateau Ivre". Daraus wurde im Jahr 2000 die Band "The Future Days". In der Zwischenzeit arbeiteten beide solistisch, verloren sich aber nicht aus den Augen. Binetti wurde als Komponist und Theatermusiker in Castorfs Volksbühne berühmt. Garling frönte seiner Leidenschaft für den Stummfilm, organisierte Festivals und machte zusammen mit seinen Musikern die Begleitung vieler Filme zu musikalischen Sternstunden. Zu der Band "The Future Days" gehört auch der Bassist Lexa Schäfer, der viele Jahre mit Bands wie "Bobo in White Wooden Houses" oder mit "Stern Meissen" arbeitete. Gemeinsam traten sie als mit dem Fritz-Lang-Klassiker "Metropolis" auf. Dann wiederum ließen sie einen Tonfilm verstummen, um ihn akustisch wiederzubeleben - so geschehen mit dem Science-Fiction-Film "La Planet Sauvage" von Rene Laloux.

Santa Clan

Aljoscha Rompe (Vocals), Christoph Zimmermann (Bass), Reiner Morgenroth (der Morgenstern/ in extremo) BuzzDee Bauer. Flake (Rammstein), Paul Landers (Rammstein), „Wilki“ Wilkendorf (Gitarre), Steve Binetti (Gitarre)

New Affaire

The Multimedia-Theater was one of the best shows of East-Berlin-Underground-Artists.  www.new-affaire.com

AG MAUERSTEIN

AG MAUERSTEIN was an illegal gallery in East Berlin founded by Joerg Deloch. After every exhibition, all the artworks would be destroyed. 





Schoenhauser Alle 5


Steve Binetti lived for several years in a squat in Schönhauser Allee 5.  In 1989, Feeling B bandleader Aljoscha Rompe occupied the Schoenhauser Allee 5  apartment building with some friends in the Berlin neighborhood Prenzlauer Berg. The house evolved into a living and work space for many musicians, painters, filmmakers and other artists in East-Berlin. They founded an association for the arts and called it "wydoks". They broadcast the pirate-radio channel "radio P" from the roofs of Berlin and were hunted by the police. In the early nineties, wydoks competed in the local elections as a political party and received 2890 votes.
www.wydoks.com

Clockwork Orange Soundtrack

1992-1995 “Clockwork Orange” directed by Frank Castorf
theatre live-soundtrack produced by Steve Binetti
Berlin, Volksbühne

With: Herbert Fritsch, Torsten Ranft, Peter-Rene Lüdicke, Lucas Langhoff, Lajos Talamonti, Robert Hunger-Bühler, Anett Kruschke, Silvia Rieger and Steve Binetti

Steve Binetti composed the theater soundtrack
for Frank Castorfs "Clockwork Orange" Matthias Hering (1. photo), Literat, Author, Regisseur, Producer and Boheme produced 1992 the "Original Steve Binetti Clockwork Orange Soundtrack" in a triangular cd-cover (2. photo). Designed by the artist Schwarwel (3. photo)

Mittwoch, 16. April 2008

BILDbeSCHREIbung (Heiner Müller)




Premiere: 18. November 2003, sophiensaele Berlin

Mit: Yvonne Koy, Uwe Schmieder, Antje Görner, Dieter Kölsch, Lydia Starkulla u.a.

Regie: Susanne Truckenbrodt
Bühne: Thilo Albers
Musik: Steve Binetti
Dramaturgie: Peggy Mädler
Lichtdesign: Henning Streck
Video: Bianca Schemel

Susanne Truckenbrodt`s künstlerische Arbeit ist geprägt von der engen Verflechtung theatraler, musikalischer und tänzerischer Grundprinzipien. Wie schon in ihrem Soloabend „B(u)y me“ treffen auch in „Bildbeschreibung“ verschiedene eigenwillige und ungebundene künstlerische Kraftfelder aufeinander. Die Inszenierung begibt sich in der Zusammenführung von Schauspielern, Technikern und Statisten aus prägnanten Lebenssituationen an die Grenzen von Theater, Realität und Pappkulisse. Gemeinsam wird die Erträglichkeit von persönlichen und geschichtlichen Wiederholungsschleifen und die Chance auf Erfahrung und Veränderung im ewig gleichen Ablauf der Dinge befragt.

Truckenbrodt.Produktion in Koproduktion mit sophiensaele Berlin und Schloß Bröllin

Gefördert durch die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Berlin, den Fonds Darstellende Künste, die Stiftung Kulturfonds und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg Vorpommerns



 

Dienstag, 15. April 2008

Gundula Schulze-Eldowy


1986: Konzert von B.R.O.N.X. bei der Vernissage von Gundula Schulze-Eldowy


Sonntag, 13. April 2008

Paris, Texas

Heike Makatsch singt Steve Binetti in dem Theaterstück "Paris, Texas" von Sebastian Hartmann.
Die dazugehörige CD erscheint im Oktober 2010. Wim Wenders besucht das Stück und spricht mit Hartmann, den Darstellern und Binetti.

video

Kean

KEAN ou Désordre et Génie Comédie en cinq actes par Alexandre Dumas et DIE HAMLETMASCHINE par Heiner Müller

Freitag, 11. April 2008

Video Butterfly Blues

The Original Song "Butterflyblues" from the Album "Driving Alone" from Steve Binetti in Venice Beach, L.A. in Santa Clara Ave....


Video Johnnie B. Goode


Steve Binetti played in the Studio f-audiodesign in Berlin a funny version of Johnnie B. Goode from Chuck Berry:

Video "Route 66"


Steve Binetti in Studio played as "warm up" a wonderfull version of "route 66"



Donnerstag, 10. April 2008

Metropolis




Steve Binetti and Steven Garling produced the soundtrack for the classic German dystopic film "Metropolis."  The film explores class divisions at their starkest, the exploitation of workers, and the assimilation of humans to machines.


















Mittwoch, 9. April 2008

Samstag, 5. April 2008

Romeo and Juliet / Romeo und Julia




















Romeo und Julia

directed by Aureliusz Arek Smigiel

theatre live-soundtrack produced by Steve Binetti

Bremen, Schauspielhaus

with Jördis Triebel (foto), Irene Kleinschmidt, Gabriele Möller-Lukasz, Susanne Schrader, Kay Werner Dietrich, Fritz Fenne, Christoph Finger, Guido Gallmann, Detlev Greisner, Siegfried W. Maschek, Henrik Zimmermann and Steve Binetti

Freitag, 4. April 2008

This PopGeneration



Katrin Schröder, 
Steve Binetti, Martin Leeder 
Podcast from This Popgeneration

B.R.O.N.X.

B.R.O.N.X. - Beat Recycling Orchester with No Xylophon 

The Beastie Boys of the GDR-Underground: Steve Binetti, Paul Landers (Rammstein), Günther Spalda, Sangare Siemsen.

Donnerstag, 3. April 2008

HARD POP





















HardPop was a Band in the GDR-Undergound-Scene from 1984 to 1987 with changing members. To play in this Band was an accolade. They released some Tapes and some Songs on samplers.













Beyond the Balance / Herzentöter


Beyond the Balance - Herzentöter









"Beyond the Balance" is a poetic on-the-road film about the irony of fate and whether the grass in New Zealand is any greener than that in the Spreewald.

Bernd Heiber created a wonderful and believable universe of absurdities. The film impresses with a flood of colors and images and a soundtrack composed by Steve Binetti. Binetti, whose apocalyptic guitar riffs in "Delphinium and Cynosure" had seemed a perfect match for film, was finally commisioned to produce a film score.


Konstantin Kröning, Haike Brauer, Angelika Wedde, Cooky Ziesche, Frank Evers, Tanja Ziegler, Xaver Hutter, Katja Flint, Paul Fassnacht

Steve bei KenFM

Moderation von Ken Jebsen

Frank Castorf


FRANK CASTORF
Born in 1951 in East Berlin. Studied theatre at the Humboldt University in East Berlin. Began as a dramaturg in Seftenburg, where he put on Brecht's one-act plays, later worked in Neubrandenburg, Anklam, Gera and then Karl-Marx-Stadt. Put on, among other things, Shakespeare's Othello, Ibsen's The Doll's House and Lorca's The House of Bernarda Alba. In 1989 he worked in Köln, Basle, Munich, Hamburg...His production of Goethe's Torquato Tasso in the Munich Residenztheater was a cultural and political scandal. In 1990 Castorf became the managing director of Berlin's Deutsches Theater, and two years later moved to the Volksbühne. Among his most important productions have been an adaptation of Burgess's A Clockwork Orange, Shakespeare's King Lear and Ibsen's The Lady from the Sea. The Volksbühne was voted theatre of the year for the 1992-3 season in a critics' survey by the Theater Heute magazine. In the past seson attention has been drawn by Castorf's production of City of Women (an adaptation of Fellini's film La citta delle donne) and Sorokin's Honeymoon. 

„They offered me the play. It's about a specifically Russo-German Hassliebe, love in hate. Part of the play precisely captures a certain political truth. I find it fairly scandalous and feel some sort of pressing German hygiene when I hear a Russian saying, „What's the matter with in Germans? If in Russia someone runs about Red Square in an SS uniform, no one cares a hoot, and in Germany they all have breakdowns“. And then he adds: „First Russian schizophrenics - who really get on my nerves - and now German neurotics. It's like...oysters after borshch. Everything's seething with neurosis - politics, art, sport. It's everywhere, in the squares, in the universities, in the pubs...“ What I like about the play is its psycho-pathological description of two nations - in this respect I would say Sorokin is right. We are a priori ill - this supplanting of fascism, Stalinism, the creation of an ideal democracy, a people's democracy, it's simply sick. In this regard Sorokin's political and totalitarian experience speaks to me. We took two weeks to rehearse the play, I enjoyed doing it and I have a feeling of affinity. I consider it important to perform Honeymoon in West Germany, to tell them there in this cynical way what the Germans are like: I think Sorokin describes it very precisely. (From Castorf in an interview with Karel Král and Monika Loderová, which appeared under the title „Earn money, change the world, have fun“ in Svět a divadlo 5/1996)
 


Es gab eine Zeit, da kam keine Volksbühnen-Inszenierung ohne ihn aus. Steve Binetti stand mit seiner E-Gitarre lässig in der Dekoration der Castorf-Hysterie herum und bretterte, was das Zeug hielt Das trug ihm den Ruf eines Ostzonen-Hendrix ein. Dann tauchte der Musiker ab, in andere Gefilde, wo sein Spiel von kulturbeflissenen Theaterheinies missverstanden wurde. Ob das gut war? Ein Rock'n'Roller wie Binetti verändert sich nicht er wird nur immer eigener. 


Neben diesen Anti-Stars wird das Volksbühnen-Ensemble die Ohrwürmer aus Castorf- und Marthaler-Inszenierungen zum besten geben -- eine versponnene Hitparade als Rückblick auf zwei wilde Jahre. Volksbühnen-Hausmusiker Steve Binetti, die Antwort des Prenzlauer Bergs auf Jimi Hendrlx, malträtiert seine Gitarre, und die "Fritz"-Plaudertasche Dr. Kuttner wird als Conferencier durch den Abend führen.

Mittwoch, 2. April 2008

Blow me there

Bandproject with Martin Leeder (dr)

Dienstag, 1. April 2008

Begräbnis Erster Klasse

2006 Begräbnis erster Klasse (Brasilianische Lesung) directed by Frank Castorf
theatre live-soundtrack produced by Steve Binetti
Berlin, Volksbühne
with Irina Kastrinidis, Astrid Meyerfeldt, Hendrik Arnst, Joachim Tomaschewsky, Volker Spengler, Milan Peschel and Steve Binetti

Blaubart

2001 "Blaubart" directed by: Aureliusz Smigiel
theatre live-soundtrack produced by Steve Binetti
Berlin, Schillertheater
Stage- and costumdesign: Magdalena Musial
actors: Maximilian Giermann, Julia Jentsch, Anita Vulesica, Katja Zinsmeister, Katja Tippelt, Monika Lennartz, Anja Schneider

Terrordrom

1999-2000 “Terrordrom” directed by Frank Castorf
theatre live-soundtrack produced by Steve Binetti
Berlin, Volksbühne / Denmark

with Sophie Rois, Jeanette Spassova, Herbert Fritsch, Hendrik Arnst, Cordelia Wege, Milan Peschel, Astrid Meyerfeldt, Bernhard Schütz and Steve Binetti

BlueMoon / Hochzeitsreise

1996-1998 „Hochzeitsreise“ directed by Frank Castorf
theatre live-soundtrack produced by Steve Binetti
Berlin, Volksbühne, Tschechien
with Bernhard Schütz, Jeanette Spassova, Carolin Mylord, Annekathrin Bürger, Gerd Preusche, Hendrik Arnd and Steve Binetti

Raumschiff Enterprise

theatre live-soundtrack by Steve Binetti
with Christine Keil

FAQ

1996 bandproject with Herbert Fritsch (voc) and Conrad Bauer (tb), initiated by Lucas Langhoff

Engelchen


1995 Engelchen, directed by Helke Misselwitz (foto), music was composed and dismissed by Steve Binetti the film was released without music

with Ben Becker, Susanne Lothar, Cezary Pazura, Sophie Rois, Herbert Fritsch, Kathrin Angerer u.a.

Joe Strummer





















On 9. September 1994 Steve Binetti opened the Pouges concert in Berlin with Ex Clash-Singer Joe Strummer.


Steve Binetti as a Painter

1993-2003 study of art, living in a painting atelier

Le Bateau Ivre

bandproject with Steven Garling (drums), founded 1993

WERKE - Bolschewistische Kurkapelle

The Label Plattenmeister published 1994 the record "Werke" from the "Bolschewistische Kurkapelle" with special guests Jürgen Kuttner, Schappi, Feeling B. and Steve Binetti.





Shrek Double Dynamite

1991 bandproject with Frank Neumeier (drums) / ex Casper Brötzmann Massacre

Bandproject improvised music

1990 Steve Binetti jammed with Conrad Bauer, Johannes Bauer, Peter Hollinger, Cecile Coiffard, Frank Neumeier

Eric and the Wild Boyz

Steve played the 2nd guitar in this Hard-Rock-Band from Berlin-Kreuzberg. The band was support for Alwin Lee´s "Ten Years Later" in Berlin 1989 in front of 10.000 people.

Mittwoch, 13. Februar 2008

Honeymoon

Volksbühne / Berlín in Koproduktion mit dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg

Directed by: Frank Castorf
Sets and costumes by: Bert Neumann
Music by: Steve Binetti

FRANK CASTORF
Born in 1951 in East Berlin. Studied theatre at the Humboldt University in East Berlin. Began as a dramaturg in Seftenburg, where he put on Brecht's one-act plays, later worked in Neubrandenburg, Anklam, Gera and then Karl-Marx-Stadt. Put on, among other things, Shakespeare's Othello, Ibsen's The Doll's House and Lorca's The House of Bernarda Alba. In 1989 he worked in Köln, Basle, Munich, Hamburg...His production of Goethe's Torquato Tasso in the Munich Residenztheater was a cultural and political scandal. In 1990 Castorf became the managing director of Berlin's Deutsches Theater, and two years later moved to the Volksbühne. Among his most important productions have been an adaptation of Burgess's A Clockwork Orange, Shakespeare's King Lear and Ibsen's The Lady from the Sea. The Volksbühne was voted theatre of the year for the 1992-3 season in a critics' survey by the Theater Heute magazine. In the past seson attention has been drawn by Castorf's production of City of Women (an adaptation of Fellini's film La citta delle donne) and Sorokin's Honeymoon.

„They offered me the play. It's about a specifically Russo-German Hassliebe, love in hate. Part of the play precisely captures a certain political truth. I find it fairly scandalous and feel some sort of pressing German hygiene when I hear a Russian saying, „What's the matter with in Germans? If in Russia someone runs about Red Square in an SS uniform, no one cares a hoot, and in Germany they all have breakdowns“. And then he adds: „First Russian schizophrenics - who really get on my nerves - and now German neurotics. It's like...oysters after borshch. Everything's seething with neurosis - politics, art, sport. It's everywhere, in the squares, in the universities, in the pubs...“ What I like about the play is its psycho-pathological description of two nations - in this respect I would say Sorokin is right. We are a priori ill - this supplanting of fascism, Stalinism, the creation of an ideal democracy, a people's democracy, it's simply sick. In this regard Sorokin's political and totalitarian experience speaks to me. We took two weeks to rehearse the play, I enjoyed doing it and I have a feeling of affinity. I consider it important to perform Honeymoon in West Germany, to tell them there in this cynical way what the Germans are like: I think Sorokin describes it very precisely.